Die renommierte Fotofachzeitschrift
FOTOFORUM erklärt detailliert, wie die aufwendige Medienreportage 100%VS konzipiert und programmiert wurde. Technik ist zwar Mittel zum Zweck - aber die verwendete
Medientechnik beeindruckt das Publikum stets aufs neue.
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Das beeindruckende Buch über die wunderschöne Stadt Villingen-Schwenningen ist ab dem 21. November 2009 zum attraktiven Preis von 14,95 € in verschiedenen Buchhandlungen in Villingen-Schwenningen sowie gleich hier auf unserer Internetseite per Online-Bestellung erhältlich.
Einen besonderen Leckerbissen für alle Freunde erstklassiger Fotografie in Verbindung mit lebendiger Präsentation und Erlebnissen stellt die Medienreportage 100% VS von Prof. Michael Hoyer und dem Reportagefotografen Michael Kienzler dar.
Was bedeutet eigentlich VS?
ViSion – Very Superior –VerSus?
Villingen-Schwenningen!
Michael Kienzler hat für diese Reportage die schönsten und lebendigsten Seiten der Stadt Villingen-Schwenningen aufgenommen - ohne dabei den einen oder anderen der beiden Stadtbezirke zu bevorzugen. Kienzlers Blick geht vielmehr auf eine Stadt mit zwei Herzen, die von ihrem Wesen her unterschiedlicher kaum sein können und dennoch seit 1972 gemeinsam schlagen. Dabei gewinnt man auch ein überraschend komplexes Bild von der Situation des Landes Baden-Württemberg, komprimiert vorzufinden in dieser Doppelstadt.
Einerseits das badische, katholisch geprägte und bürgerliche Villingen mit einem 1000 Jahre alten Stadtkern im Stil der Zähringer, mit mittelalterlichen Türmen und Mauern und dem Flair des romantischen, traditionellen Zaubers. Dass hinter all diesen fast klischeehaften Etikettierungen eine Stadt zum Vorschein kommt, die dieses „Romantisch-Traditionelle“ mit starkem Bezug zu Gegenwart und Zukunft verbindet, zeigen deutlich die Bilder Kienzlers.
Zwar sieht man natürlich auch die Stadtmauern, Kirchen und Klöster und die Bräuche der Fasnacht. Der Blick ins altehrwürdige Franziskanermuseum weist jedoch ungewohnt architektonische Verbindungen von Vergangenheit und Zukunft auf. Der Gang durch eine städtische Unterführung wird ein fast explosives Farbenspiel in futuristischem Design. Und wer den Brunnen des Künstlers Ringwald vor dem Münster gesehen hat, weiß auch, dass man hier einiges an Humor zu bieten hat. - Villingen ist weit mehr als Tradition und Kulturgut.
Andererseits das württembergische, evangelische, von einer bewegten Arbeitervergangenheit geprägte Schwenningen; einst die „Stadt der Uhren“, die nach einem industriellen Niedergang und einhergehenden Umstrukturierungen heute mit seinen Hochschulen das studentische Leben der Region dominiert und architektonisch urbane Züge vorweist. Wie Industrie-Brachen zu neuem Leben erweckt wurden, ist die eine Seite. Eine andere, dass es überaus reizvolle Ecken und Winkel in dieser Stadt gibt, die man als flüchtiger Betrachter so nicht erwarten würde. Äußerst dynamisch zeigt sich Schwenningen, wenn es um den bundesweit bekannten Eishockeysportclub SERC „Wild Wings“ geht oder wenn die Südwestmesse regelmäßig über 150.000 Menschen im Frühjahr in die Stadt lockt.
Still, natürlich, fast roh dagegen das Schwenninger Moos, eines der letzten Hochmoore Deutschlands, in dem über Jahrhunderte Torf abgebaut wurde und das heute unter strengem Naturschutz steht: Der ideale Ort, um bei ausgedehnten Spaziergängen Ruhe und Erholung zu finden.
Weit über ihre Grenzen hinaus bekannt geworden ist die Stadt Villingen-Schwenningen auch durch ihr reichhaltiges kulturelles Angebot. Ob Jazz- oder Innenhoffestival, die schon seit Jahrzehnten ihr Publikum verwöhnen, Open-Air-Events, das Internationale medienfestival oder die im letzten Jahr mit überwältigendem Erfolg erstmals durchgeführte lange Kulturnacht…, der Mensch steht stets im Mittelpunkt, zeigt sich hier feiernd, verspielt, strahlend.
Und seit kurzem erst gibt es in der Stadt auch eines der größten Glockenspiele Süddeutschlands, das dreimal täglich mit seinen 52 Glocken über den Münsterplatz schallt und gleichzeitig beeindruckend zeigt, wie man hier Wert auf Gemeinsinn legt. Die Kosten von über 120.000 Euro für dieses melodienreiche Kleinod kamen über Spenden von Bürgern innerhalb weniger Monate zusammen.
Dies alles und mehr wurde von dem Berufsfotografen in expressiven Bildern eingefangen.
Dabei ist das Ganze nicht als reine „Bildergalerie“ oder „Medienreportage der Superlative“ gedacht. Zwar ist allein die Größe der digital im Panoramaformat präsentierten Bilder ein Novum. Aber es sind nicht allein die Fotos, die von Michael Kienzler aufgenommen und von Prof. Michael Hoyer arrangiert wurden, die vordergründig zu einem großen visuellen Erlebnis führen werden. Neben der technischen Seite durch die digitale Präsentation über Hochleistungsrechner erfährt man dieses Ereignis zusätzlich über weitere sinnliche Eindrücke, Aktionen und Attraktionen, die im Saal und im Publikum selbst stattfinden werden. Erstmals wird also eine Reportage über eine Stadt mit allerlei Live-Sequenzen präsentiert.
Die Bilder zum Jazzfestival zum Beispiel werden - soviel soll verraten sein - nicht nur zu sehen sondern live begleitet zu hören sein, bei den Fotos vom Villinger Wochenmarkt wird es auch eine angenehme Überraschung für den Geruchssinn geben und ein gewisser (Bier-)Geschmack von Schwenningen wird direkt (ein)geschenkt. Bei der mittelalterlichen Darstellung der Stadt Villingen werden Live-Musiker mittelalterliche Musik anstimmen und bei der Präsentation der stolzen Narros werden selbstverständlich selbige live in die Neue Tonhalle einziehen.